Mit dem Spruch „Nicht immer ist der schnellste Zug der schnellste nach Hause“ von Martin Werlen leitet Stefan Staub am Festgottesdienst am Sonntag, 31. Mai 2026 zur Predigt über und übergibt dem Festprediger das Wort. Er habe das Appenzellerland nur vom Hörensagen gekannt. Über KI ist er auf die Fronleichnamsprozession gestossen. In der Annahme, dass dies bei uns gross gefeiert wird, merkte er bald, dass dies nur in Appenzell Innerrhoden so richtig zelebriert wird. Er spricht zu der Gemeinde, dass das Geheimnis von Fronleichnam mit uns verglichen werden kann. Alle haben den Auftrag, Christus in die Welt zu tragen und vergleicht die Gläubigen mit einer Monstranz. Er fordert die Festgemeinde auf, Fronleichnam täglich zu leben, so werde Glaube zu Begegnung mit Gott und seiner Schöpfung. So legt er der Festgemeinde sehr provokativ ans Herz: geht nicht mehr in die Kirche! Bei der Taufe geht man in die Kirche, danach lebt man Kirche! Der Gang in die Kirche wird damit keine Pflichtübung, es soll eine Freude und Ermutigung sein. Er schliesst seine Worte mit der Botschaft: „Wer im Glauben unterwegs ist, dem weitet sich das Herz“.