«Mitten im Leben sind wir vom Tod umgeben»: Gedenkfeier für die Verstorbenen

Ein Platz am Tisch bleibt leer. Eine vertraute Stimme fehlt. Ein Mensch ist nicht mehr da. Was bleibt, ist der vertrauende Glaube, dass sich hinter dem Horizont der Welt das Leben in der göttlichen Unbegrenztheit weitergeht. Allerheiligen, das wir am 1. November feiern, gibt dieser Erfahrung Raum: der Trauer, der Dankbarkeit und der Verbundenheit über den Tod hinaus. Der Tag ist ein Stück Ostern im November. Mitten im Abschied steht die christliche Hoffnung, dass unser Leben bei Gott aufgehoben ist und der Tod nicht das letzte Wort hat. Diese Hoffnung nimmt den Schmerz ernst. Sie hält die Frage offen, was bleibt, und gibt der Sehnsucht Raum, dass unsere Liebe nicht ins Leere geht.
Am Sonntag, 1. November 2026, um 10 Uhr finden in den katholischen Kirchen Teufen und Bühler Gedenkfeiern statt. Wir erinnern uns besonders an die Menschen aus unserer Mitte, die seit dem letzten Allerheiligen verstorben sind. Für jede und jeden wird eine Kerze entzündet: ein Licht für ein unverwechselbares Leben und für die Spuren, die es hinterlassen hat.
In Teufen gestalten Markus Egger an der Klarinette und Jürg Schmid an der Orgel die Feier musikalisch. In Bühler wirkt das "Heimatchörli" mit.

Im Anschluss an beide Gottesdienste werden die Gräber auf den Friedhöfen Teufen und Bühler gesegnet.

Eingeladen sind alle, die einen Menschen vermissen – ob der Abschied erst wenige Wochen oder schon viele Jahre zurückliegt. Wer Trost sucht, Erinnerungen teilen oder einfach still dabei sein möchte, ist willkommen. Mit seinem Glauben, seinen Fragen und auch seinen Zweifeln.